Verein der Heimatfreunde Niederaußem - Auenheim e.V.
Verein der Heimatfreunde Niederaußem - Auenheim e.V.

 

 

Wegekreuz „Holtroper Kreuz“

 

 

 

Geschichte:

 

Das Holtroper Kreuz stand ursprünglich an der Wegekreuzung Bergheim - Wiedenfeld – Holtrop – Bohlendorf. Es war ein Holzkreuz, welches mit roter Farbe angestrichen war. Aus diesem Grunde wurde es auch das „Rote Kreuz“ genannt. Als das Holzkreuz nach Jahren morsch geworden war, ließen die Eheleute Gottfried Päffgen und Catharina Zillikens im Jahre 1885 ein neues Kreuz aus rotem Sandstein errichten. Die Eheleute Päffgen waren die Eigentümer der Burg Holtrop. Die Burg Holtrop war eine Wasserburg, die 1958 wegen dem Bergbau abgerissen wurde.

 

Die Bewohner von Wiedenfeld wurden in früheren Jahren in Bergheim zu Grabe getragen. Der Leichenzug wurde vom Pfarrer von Bergheim am „Roten Kreuz“ abgeholt.  

 

das Rote Kreuz in Wiedenfeld
copright Lothar Kirchem
Holtroper Kreuz (Rote Kreuz) in Neu-Wiedenfeld, Sanddornweg/ Weidenweg

 

Mit der Umsiedlung des Ortes Wiedenfeld im Jahre 1958 kam  das Holtroper Kreuz (Rote Kreuz) nach Neu-Wiedenfeld/Bergheim.

 

 

Die Heimatfreunden von Niederaußem und Auenheim errichteten etwa am geografischen Punkt über dem früheren „Holtroper Kreuz“, ein schmiedeeisernes Kreuz zur Erinnerung an das „Rote Kreuz“ = „Holtroper Kreuz“ auf der Wiedenfelder Höhe.

 

 

Dieses schmiedeeiserne Kreuz stammt aus der Grabanlage der Familie Bommer aus Bergheim. Die Familie Bommer besaß in der Hauptsraße in Bergheim einen Eisenwarenhandel , eine Schmiede und Schlosserei. Nach Auskunft des Herrn Brandt wurde das Kreuz 1924 von August Langner geschmiedet. Er war Geselle in der Schlosserei Bommer. Das Kreuz war sein Meisterstück.

 

 

Im Jahre 1983 lief die Ruhezeit der Familie Bommer auf dem Bergheimer Friedhof ab. Die wertvolle Einfassung aus Schmiedeeisen und das Kreuz wurde den Heimatfreunden zur weiteren Verwendung von Frau Regina Menden geborene Bommer aus Mönchengladbach übergeben.

 

Bei dem Wegekreuz handelt  es sich um eine feine Schmiedearbeit. Der obere Teil besteht aus einer geschweifter Verdachung. Darunter befindet sich das Kreuz mit Korpus und einem Strahlenkranz.

 

 

Im Kreuzfuß ist eine Inschrifttafel. Als einzige Veränderung wurde die Kupfertafel mit dem Familiennamen Bommer durch eine neue Kupfertafel ersetzt. Auf dieser Kupfertafel, die von Franz-Josef Schneider angefertigt wurde, steht:

 

 

„Zur Erinnerung an das Holtroper Kreuz

 

                         Heimatfreunde Niederaußem-Auenheim 1984“. 

 

Das Kreuz wurde am 24.11.1984 von Pfarrer Wilhelm Schallenberg eingesegnet.

 

 

2013 wurde die Gravurplatte erneuert.

 

Das Wegekreuz im Winter

 

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© Loni Schneider