Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim e.V.
 Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim e.V.

 Artefakt des Monats

  02.06.2022

 Juni 2022:

 Wir präsentieren Euch heute eine alte Ölkanne.

 

 Sie stammt aus dem ehemaligen Kraftwerk Fortuna und ist ca. 65 Jahre alt.

 Die Kanne ist ca. 37 cm groß und aus Blechteilen zusammengelötet - sie war ein Hauptarbeitsgerät.

 Sie diente damals als Transportbehälter für Kompressorenöl (die Aufschrift lässt es erkennen).

 Mit der  täglichen Kontrolle der zahlreichen Kompressoren im Werk wurde der korrekte Füllstand des

 Kompressorenöls gewährleistet.

 Das Öl übernimmt eine Vielzahl wichtiger Aufgaben, wie beispielsweise das Schmieren der

 mechanischen Bauteile als auch der Kolben im Verdichterblock der Kompressoren.

 Das Kompressorenöl kühlt den Motor und absorbiert dabei unerwünschte Rückstände.

 Frisches Öl sorgt für einen ruhigeren Lauf des Kompressors und schützt den Motor vor Überhitzung

 und Korrosion.

Foto: R. Hellebrandt       

  02.05.2022

 Mai 2022:

 Wir zeigen Euch heute alte Ziegelscherben.

 

 Sie stammen vom (verschwundenen) Hof Lapprath, früher gelegen etwa in der Mitte zwischen

 Oberaußem und Glessen, aufgelesen im Februar 2022 von Diakon Hermann-Josef Schnitzler.

 Das nicht adelige Gut (im Gegensatz zu vom Adel betriebenen Rittergütern) muss am Anfang des

 14. Jahrhunderts entstanden sein und wurde kurz nach 1800 aufgegeben.

 Seine Hoffläche wurde bald „unter den Pflug genommen“, sodass es nicht verwundert, auch

 heute noch viele Scherben als Zeugen der spätmittelalterlichen/ frühneuzeitlichen Besiedlung dort

 auf dem Acker zu finden.

Text: J. Hübner / Foto: R. Hellebrandt       

  02.03.2022

 März 2022:

 Ein Stück eines alten keramischen Bodenbelags wollen wir

 Euch heute vorstellen.

 

 Es stammt aus dem Wohnhaus von Klara H. Alte Landstrasse 130  (vormals Hauptstrasse 17),

 aus dem wir bereits im Dezember 2021 den Türbalken aus Eichenholz gezeigt haben.

 

 Beim diagonalen Überqueren des Innenhofs und Eintritt durch die Haustür - diese gestützt mit

 dem bereits o.a. erwähnten Eichenholztürbalken - betrat man die Kochküche,

 in der die Bodenfliesen verlegt waren.

 Gegen ca. 1910 wurde der bis dahin vorhandene Lehmboden durch den neuen keramischen

 Bodenbelag ersetzt. Die Wohnstube erhielt in diesem Zusammenhang Holzdielen auf

 einer Balkenlage die mit „Ochsenblut“ gestrichen wurden.

 

        

 

Das Artefakt wurde zusammen mit

dem Türbalken im Juli 2018 geborgen und

uns von Kaspar H. überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.02.2022

 Februar 2022:

 Heute wollen wir Euch eine alte CEAG Signallampe,

 hergestellt für die „Deutsche Bahn“ in explosionsgeschützter

 Ausführung, näherbringen.

 

 Sie trägt die Typenbezeichnung: OK 4 KRS 1114/115

 Der Tragegriff der Signallampe kann im 90 Grad Raster verstellt werden.

 Der Einschalter befindet sich auf der Gehäuseoberseite und wird gedreht.

 An der Rückseite kann mit einem Dreikantschlüssel die interne Energiequelle zugänglich

 gemacht werden.

 Das Elektrolyt des Akkumulators ist Kalilauge. Die Ausgangsspannung beträgt 2,5 Volt.

 Die Signalfarbe der Lampe lässt sich von neutral - durch Vorklappen des im

 unteren Gehäuseteils verbauten Filters - in rot ändern.

 Die Signallampe wurde im Betriebswerk München 3 genutzt.

 Sie ist unbekannten Baujahres; die letzte Ex-Prüfung absolvierte die Lampe im Jahr 1985,

 der Akku stammt aus der 19. KW 1993.

 

 Zum Besitzübergang der Signallampe können wir leider keine weiteren Angaben machen.

 

Fotos: R. Hellebrandt       

  03.01.2022

 Januar 2022:

 Wir zeigen Euch heute ein weiteres Fundstück, welches von

 einem nicht bekannten Besitzer im Hause Alte Landstraße 130

 in Niederaußem vergessen wurde.

 

  Es handelt sich um einen gebrauchten Stahlhelm der Bundeswehr wie er seit deren Gründung bis

  zum Jahr 1969 produziert und ausgegeben wurde. Es handelt sich um das Modell K22.

  In dem Helm befindet sich folgende weiß lackierte Kennzeichnung:

         

15-12-131-7887

            PSL 7/63

            55-57

 

  Dies lässt die Annahme zu, dass er im Juli 1963 hergestellt wurde und

  für die Kopfgrößen 55 – 57 cm geeignet ist.

 

  Der ehemalige Stahlhelm der Bundeswehr besteht aus einer Helmkalotte aus Stahl,

  einem Innenfutter aus Leder sowie einem Kinnriemen. Das Gewicht beträgt ca.1.360 g.

         

 

Es ist nicht bekannt, wann uns das Artefakt

übergeben wurde; aber trotz allem:

Vielen Dank für die Übereignung.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.12.2021

 Dezember 2021:

 Heute ist einer unserer hölzernen Türbalken an der Reihe gezeigt

 zu werden.

 

  Dieser wurde von uns im Juli 2018 geborgen bevor die Abbrucharbeiten für einen Neubau begannen.

  Er ist aus Eichenholz und trägt folgende Inschrift:

 

 GOTT SEEGNE DIESES HAUS UND ALLE DIE GEHEN EIN UND AUS

 JOH RUCKES UND ODILIA PANTZERS HABEN MICH GEBAUD

 GOTT HALDE SIE IN SEINER HANTH

 ER BEWAHRE MICH VOR FEUER UND HAGELSCHLAG VOR AL UNGMACH AMEN

 ANO 1804 DEN 30 AUG

 

  Geborgen wurde er im Innenhof über der Haustür zum Wohnhaus von Klara H., Alte Landstrasse 130

  (vormals Hauptstrasse 17).

 

  Die Fotos zeigen

  - den Türbalken im geretteten Zustand,

  - den Hof mit der zwischenzeitlich dort lebenden Schäferfamilie H. um etwa 1910 sowie

  - den Türbalken in der Original Einbausituation.

         

  02.11.2021

 November 2021:

 Wir präsentieren Euch heute eine der letzten Verpackungseinheiten

 für Rübenkraut aus der ehemaligen Rheinischen Krautfabrik

 Wilhelm Siepen in Niederaussem.

 

 Der Eimer aus Weißblech fasst netto einen Inhalt von 13 kg doppelt gereinigtes

 „Feinstes Rhein. Zuckerrübenkraut“.

 

 Damals war die Fabrik auf dem Areal an der „Villa Siepen“ beheimatet zwischen

 Alte Landstraße, Franz-Esser-Straße und Lohweg.

 Heute erinnert der Straßennamen „An de Krokpaasch“ noch an die damalige dort befindliche Krautpresse.

 Zur Historie der Fabrik werden wir in absehbarer Zeit weitere Informationen nachreichen.

         

  02.10.2021

 Oktober 2021:

 Heute zeigen wir Euch einen Neuzugang, eine hölzerne Versehgarnitur

 mit metallenem Sterbekreuz.

 

 Beides  wurde uns am 27.09.2021 von Anita Spenrath übereignet.

 Sie sind ca. 70 Jahre alt und gehörten im Ursprung Susanne Ohrt der Urgroßmutter der Spenderin.

 

 Im Laufe der Zeit wurde es an ihre Tochter Gertrud Adolph weitergegeben und von dort an deren Töchter

 Grete Lieven bzw. Maria Rübsteck geborene Adolph. Von dort aus gelangte es an Anita Spenrath

 geborene Rübsteck.

 

 Die Garnitur ist aus Nussbaumholz gefertigt.

 Das Set besteht aus einem Tablett mit Standkreuz und seitlichen Kerzenhaltern sowie 3 durchsichtige

 Schalen in Holzeinsätzen. Die flache Schale enthielt Weihwasser. Die beiden anderen Schalen wurden

 mit Salz bzw. Wasser gefüllt. Der Priester benutzte das Salz zur Reinigung seiner Hände nach der

 vollzogenen Salbung mit dem Krankenöl.

 Das Wasser wurde nach der Darreichung der Kommunion zum Eintauchen der Fingerspitzen genutzt und

 anschließend - mit den dann enthaltenen Partikeln der Hostie - vom Priester getrunken.

 

 Das metallene Sterbekreuz wurde dem Kranken vor der letzten Beichte zum Küssen gereicht und

 im Anschluss dem Sterbenden auf den Oberkörper gelegt bzw. in die gefalteten Hände gegeben.

 

 Trotz all dieser Sachlichkeit sollte man nicht vergessen, dass diese Versehgarnitur zu den letzten Dingen

 gehörte, die die Sterbenden wahrgenommen haben, bevor sie von Jesus an die Hand genommen wurden

 und diese Welt verließen.

 

Durch das Betätigen des unteren linken Symbols kann in eine Vollbilddarstellung gewechselt werden.

                                                                                                                                                                                                                                                                        Fotos: R. Hellebrandt

         

  02.09.2021

 September 2021:

 Wir zeigen Euch heute 3 Packungen von alten deutschen

 Zigarettenmarken die von Theo Orth in der Holtroper Straße

 in den 1950er versteckt und kürzlich bei Umbauarbeiten wieder

 zum Vorschein getreten sind.
 

 Overstolz:
 Die Cigaretten wurden von der Kölner Cigarettenfirma Haus Neuerburg hergestellt.
 Geschützt ist der Markenname seit 1917.
 Benannt wurde die Marke nach dem berühmten Rheinischen Rittergeschlecht der Overstolzen,
 die als Handelsherren Mitbegründer der Hanse waren.

 Geschichte:
 Es begann 1866 in Wittlich mit dem Eintrag ins Handelsregister als Tabakfabrik zur Herstellung

 von Pfeifen- und Strangtabaken.
 1935 wurde der zweitgrößte deutsche Tabakwarenhersteller Neuerburg in den Reemtsma-Konzern

 eingegliedert, wobei weiterhin unter dem Namen „Haus Neuerburg“ produziert wurde.
 Diese Fusion hielt bis zur Blockade durch die Alliierten und der anschließenden Entflechtung im

 Jahr 1948. Nach dieser Entflechtung blieben dem Haus Neuerburg nur das Stammhaus in Trier, das

 Geschäftshaus in Köln und ein neu erworbenes Zweigwerk in Baden-Baden.

 Im Jahr 1960 wurden 51% des Unternehmens an die Firma „Reynolds Tobacco Company“

 (bekannt durch den Markennamen Camel) verkauft, die 1963 auch den Restanteil erwarb.
 Die Marke wurde bis 2015 weiter in ihrem Sortiment gehalten und bis 2017 mit geänderter Verpackung

 weiter vertrieben.


 Eckstein:
 Bis zu ihrer Produktionseinstellung im Jahr 2015 war die Eckstein No. 5 die älteste - damals noch
 existente - deutsche Zigarettenmarke.
 Slogan:

 "Im letzten unerklärlich wie alles Selbstverständliche: die echte und rechte Eckstein Cigarette"

 Geschichte:
 Die Cigaretten der Marke Eckstein wurden seit 1854 in Göttingen von Abraham M. Eckstein hergestellt.
 1891 wurde die Produktion durch die Söhne nach Dresden verlegt. Kurz darauf fusionierte die Firma

 A. M. Eckstein & Söhne mit der in Breslau ansässigen Firma Halpaus zu Eckstein-Halpaus, die wieder-

 um von der Kölner Zigarettenfirma Haus Neuerburg (Beteiligung) im Jahr 1928 übernommen wurde.


 Orienta:
 Eine reine Orient-Cigarette ohne Filter im runden Format.

 Geschichte:
 1930 wurde die Zigarettenfabrik Orienta GmbH von der 1920 in Dresden von Carl und

 Siegfried Bergmann gegründeten Haus Bergmann Zigarettenfabrik AG übernommen.
 1931 wurde die Zigarettenfabrik Haus Bergmann, somit auch die Marke Orienta, von der

 British  American Tobacco Company (BAT) erworben.
 Nach dem Krieg wurde die Marke 1950 wieder in Westdeutschland eingeführt. Die bekannteste und

 erfolgreichste Zigarettenmarke von Haus Bergmann nach dem Krieg war HB, die 1955 auf den Markt kam.

 

  Durch das Betätigen des unteren linken Symbols kann in eine Vollbilddarstellung gewechselt werden.

                                                                                                                                                                                                                                                                        Fotos: R. Hellebrandt

 

  02.08.2021

 August 2021:

 Heute wollen wir Euch ein Fragment eines - auf dem Auenheimer

 Friedhof aufgetauchten - gusseisernen Grabkreuzes zeigen.

 

  Da auf dem Auenheimer Friedhof keine gusseisernen Grabkreuze dieser Art zu finden sind,

  stammt das Bruchstück aller Wahrscheinlichkeit nach vom alten Kirchhof an St. Medardus in Auenheim.

         

 

Gefunden und geborgen

von Rolf Kremer am 11. April 2016

auf dem Auenheimer Friedhof.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.07.2021

 Juli 2021:

 Am Montag ist uns etwas Besonderes in die Hände gefallen,

 das wir Euch nicht vorenthalten möchten.

 Wir präsentieren Euch heute einen unserer Tonkrüge.

 

 Das Besondere: Der Krug wurde bei Ausschachtarbeiten am ehemaligen Bunker in der Nähe des Broichshof

 - auf dem Gelände des heutigen Von-Galen-Platz, der Grünen Lunge - geborgen.

 Auch an unserem Krug hat der Zahn der Zeit Spuren hinterlassen. Wie Ihr sehen könnt, fehlt der Henkel.

 Zum Alter können wir keine verlässlichen Angaben machen; jedenfalls vermuten wir, dass er aus dem

 späten Mittelalter stammt.

 

         

 

Er wurde uns am 15.06.2015 von

Peter Hilgers übergeben und

hat einen Ehrenplatz in einer unserer

Glasvitrinen erhalten

 

Vielen Dank für diese großzügige Geste.

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.06.2021

 Juni 2021:

 Es ist uns ein Anliegen, Euch unsere Sanitätstasche aus Leder

 zu zeigen.

 

 Sie war Eigentum von Adam H. (*1903 - +1992).

 Er war Mitglied der Niederaußemer Sanitäter-Kolonne die Anfang der 1930er Jahre gegründet wurde.

 Die Ausbildung der Mitglieder der Sanitäter-Kolonne erfolgte zur damaligen Zeit durch den ehemaligen

 Dorfarzt Dr. Hugo Bachem.

 

 Das Artefakt wurde uns am 16.10.2017 von Franz Förster überreicht.

 

 Vielen Dank hierfür.

 

  Durch das Betätigen des unteren linken Symbols kann in eine Vollbilddarstellung gewechselt werden.

                                                                                                                                                                                                                                                                        Fotos: R. Hellebrandt

 

  03.05.2021

 Mai 2021:

 Es ist an der Zeit, Euch unseren alten Schutzhelm aus Leder

 vorzustellen.

 

 Helme dieser Art wurden von den Bergleuten seit den 1930er Jahren im Bergbau unter Tage getragen.

 Unser Exemplar wurde von Toni S. bei seinen - anfänglich auch unter Tage -

 Arbeiten für die „Rheinische Braunkohlenwerke AG“ (vormals RAG) in den 1950er Jahren getragen.

 Der Helm wurde von der Firma Lindgens hergestellt. Es handelt sich um das Modell Libro Spezial, Größe 56.

 Das Loch auf der linken Schirmseite erleichtert das Aufhängen.

 

         

 

Das Artefakt wurde uns am 23.10.2017

von Konrad G. übergeben.

 

Vielen Dank hierfür.

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.04.2021

 April 2021:

 Heute präsentieren wir Euch unser altes kupfernes Militär Signalhorn,
 wie es von den französischen Truppen während des 1. Weltkrieges

 benutzt wurde.

 

  Unser Exemplar war Teil der Schlacht von Verdun 21.02.1916 - 18.12.1916.
  Es ist von der traditionsreichen - 1836 in Brüssel gegründeten - Firma C. Mahillon hergestellt.

  Es trägt die Stanzung:

             C. MAHILLON                                        "Firma / Hersteller"
             FOURNISSEUR BREVETE                   Ausrüster  Patentinhaber
             DE L'ARMEE                                         der Armee
             ET DES                                                  und des
             CONSERVATOIRES BRUXELLES        Konservatoriums Brüssel
             " N "                                                        "in einem sechseckigen Stern"
                                                                            ist der Code für das Herstellungsjahr 1914
             A                                                             -
            1914                                                        -

  An der Öse für den Tragriemen ist die Seriennummer 7723 eingestanzt.

  Dieses Signalhorn wurde von Josef L. während der Schlacht von Verdun 1916 gefunden und
  mit nach Hause gebracht.
  Später erbte es sein Sohn, Hans L., der es den Heimatfreunden Niederaußem - Auenheim
  am 31.08.2017 mit anderen Utensilien übereignete.

 

  Dies war für die Heimatfreunde natürlich eine großzügige Geste.

 

  Durch das Betätigen des unteren linken Symbols kann in eine Vollbilddarstellung gewechselt werden.

                                                                                                                                                                                                                                                                        Fotos: R. Hellebrandt

 

  02.03.2021

 März 2021:

 Heute möchten wir Euch die miniaturisierte Nachbildung der ehemaligen

 Lourdes-Grotte am Exerzitienhaus des Kloster Bethlehem zeigen.

 

 Formal dürfte sie teilweise auch der damaligen Lavagrotte im Ortsdreieck von Niederaußem,
 Oberaußem und Bergheim am Rand des Bethlehemer Waldes entsprechen.
 Die Vermutung liegt nahe, da auf diversen Fotos im Hintergrund noch das metallene Stützkorsett

 für die zur Grotte verbauten Lavasteine zu erkennen ist.

 

         

 

Die Nachbildung wurde im Jahr 2019

konzipiert und im Januar 2020 von

Adi Müller fertig gestellt, anschließend

übergab er das Objekt den Heimatfreunden.

 

Hierfür möchten wir uns noch einmal

herzlich bedanken.

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.02.2021

 Februar 2021:

 Wir zeigen Euch das in Eichenholz geschnitzte Wappen der bis zur

 Gebietsänderung von 1975 in Nordrhein-Westfalen eigenständigen

 Gemeinde Niederaußem, welches zu besonderen Anlässen

 verschenkt  wurde.

 

 Dies war das Geschenk des XXX Stadtverbandes der ehemaligen selbständigen

 Gemeinde Niederaußem zum 80. Geburtstag an das verdiente damalige Ratsmitglied Adam H.

 

         

 

Das Artefakt hat uns Franz Förster

bei einem persönlichen Besuch am

05. Oktober 2020 zum weiteren Verbleib übergeben.

Der Künstler ist uns leider nicht bekannt.

 

Hierfür noch einmal vielen Dank.

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.01.2021

 Januar 2021:

 Wir wollen Euch heute an unser wohl berühmtestes Exponat erinnern,

 das schon im November 2006 Gegenstand eines Artikels in der

 "Kölnische Rundschau" war.

 

 Bei dem Artefakt handelt es sich um ein Reiseutensil, welches an das schlimme Kriegs-

 und Nachkriegsgeschehen erinnert.

 

 Es ist der selbstgefertigte Holzkoffer von Hermann-Josef Nießen, mit dem er die Reise im

 Oktober 1948 aus der französischen Kriegsgefangenschaft nach Hause (Niederaußem)

 zurückgelegt hat.

 

 Das kleine Holzstück, das sich noch heute am Griff befindet, trägt die damalige

 Gefangenennummer 626077 von Hermann-Josef Nießen.

 

 Er übergab den Koffer unserem damaligen Vorsitzenden, Rolf Kremer,

 der dem Koffer ein neues „Heim“ versprach und ihn voller Begeisterung entgegen nahm.

 

         

 

Die Original-Geschichte dieses Koffers von HEINZ-LUDWIG KANZLER,

ist am 01.11.2006  in der

„Kölnische Rundschau“ erschienen und kann dort (online) nachgelesen werden.

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.12.2020

 Dezember 2020:

 Wir zeigen Euch heute unsere Boxkamera,

 wie sie in den 1950er Jahren gebräuchlich war.

 

 Die Boxkameras zeichnen sich durch ihre Einfach- und Robustheit aus.

 

 Der Name Box (Kiste) ist Programm. Hinten ein 120er Rollfilm und vorne eine Linse.

 Durch ihre Simplizität ließ sie sich kostengünstig herstellen,

 war dadurch quasi in jedem Haushalt vorhanden und verhalf der Fotografie so schon

 am Ende des 19. Jahrhunderts zum massenhaften Durchbruch.

 

 Unser Exemplar:

 Typ:                        Boxkamera

 Hersteller:              Carl Braun, Nürnberg, Deutschland

 Modell:                   Braun Imperial

 Baujahr:                 1950

 Objektiv:                 Fixfokus, f=120 mm, 1:8,0 (abblendbar auf Blende16)

 Verschluss:            Eine fixe Zeit und beliebig

 Filmmaterial:          120er Rollfilm

 Aufnahmeformat:   60 x 90 mm

 Besonderheiten:    Stahlgehäuse, mit 2-fachen Stativ-Gewinde für Hoch- u. Querformat,

                                         mechanischer Fernauslöser-Anschluss

          

 

Das hier abgebildete Exemplar war das Weihnachtsgeschenk unseres

Teammitglieds Peter Giesen im Jahr 1950.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.11.2020

 November 2020:

 Wir möchten Euch heute unseren Schiffhobel vorstellen.

 

 Das Besondere ist die Metallkonstruktion, die es erlaubt, die Sohle im Radius zu verstellen.

 Diese Variabilität ermöglicht die Bearbeitung sowohl von Innen- als auch Außenradien.

 Er ist eine Weiterentwicklung der bis dahin gebräuchlichen hölzernen und damit starren Schiffhobel,

 die für die gewünschten Radien individuell hergestellt werden mussten.

 

 Verwendung findet ein solches Werkzeug beim Bootsbau sowie im Küferhandwerk (Fassbauer).

 

 Der verstellbare Schiffhobel basiert auf einem im Jahre 1877 erteilten Patent und wurde u.a. auch in

 Deutschland hergestellt.

          

 

Wir gehen davon aus, dass unser

Hobel ca. 80-90 Jahre alt ist.

 

Die Herkunft ist uns leider nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.10.2020

 Oktober 2020:

 Heute präsentieren wir einen original Ziegelstein aus der 

 Abbruchmasse der Klosterkirche St. Lucia Frauweiler vom 08. April 1970

          

 

Dieser Ziegelstein wurde uns von

Frau Maria W. als Andenken an ihren verstorbenen Ehemann überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

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