Verein der Heimatfreunde Niederaußem - Auenheim e.V. Fotos: R. Hellebrandt
Verein der Heimatfreunde Niederaußem - Auenheim e.V. Fotos: R. Hellebrandt

 Artefakt des Monats

  02.01.2021

 Januar 2021

 Wir wollen Euch heute an unser wohl berühmtestes Exponat erinnern,

 das schon im November 2006 Gegenstand eines Artikels in der

 Kölnische Rundschau war.

 

 Bei dem Artefakt handelt es sich um ein Reiseutensil, welches an das schlimme Kriegs-

 und Nachkriegsgeschehen erinnert.

 

 Es ist der selbstgefertigte Holzkoffer von Hermann-Josef Nießen, mit dem er die Reise im

 Oktober 1948 aus der französischen Kriegsgefangenschaft nach Hause (Niederaußem)

 zurückgelegt hat.

 

 Das kleine Holzstück, das sich noch heute am Griff befindet, trägt die damalige

 Gefangenennummer 626077 von Hermann-Josef Nießen.

 

 Er übergab den Koffer unserem damaligen Vorsitzenden, Rolf Kremer,

 der dem Koffer ein neues „Heim“ versprach und ihn voller Begeisterung entgegen nahm.

 

         

 

Die Original-Geschichte dieses Koffers von HEINZ-LUDWIG KANZLER,

ist am 01.11.2006  in der

„Kölnische Rundschau“ erschienen und kann dort (online) nachgelesen werden.

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.12.2020

 Dezember 2020

 Wir zeigen Euch heute unsere Boxkamera,

 wie sie in den 1950er Jahren gebräuchlich war.

 

 Die Boxkameras zeichnen sich durch ihre Einfach- und Robustheit aus.

 

 Der Name Box (Kiste) ist Programm. Hinten ein 120er Rollfilm und vorne eine Linse.

 Durch ihre Simplizität ließ sie sich kostengünstig herstellen,

 war dadurch quasi in jedem Haushalt vorhanden und verhalf der Fotografie so schon

 am Ende des 19. Jahrhunderts zum massenhaften Durchbruch.

 

 Unser Exemplar:

 Typ:                        Boxkamera

 Hersteller:              Carl Braun, Nürnberg, Deutschland

 Modell:                   Braun Imperial

 Baujahr:                 1950

 Objektiv:                 Fixfokus, f=120 mm, 1:8,0 (abblendbar auf Blende16)

 Verschluss:            Eine fixe Zeit und beliebig

 Filmmaterial:          120er Rollfilm

 Aufnahmeformat:   60 x 90 mm

 Besonderheiten:    Stahlgehäuse, mit 2-fachen Stativ-Gewinde für Hoch- u. Querformat,

                                         mechanischer Fernauslöser-Anschluss

          

 

Das hier abgebildete Exemplar war das Weihnachtsgeschenk unseres

Teammitglieds Peter Giesen im Jahr 1950.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.11.2020

 November 2020

 Wir möchten Euch heute unseren Schiffhobel vorstellen.

 

 Das Besondere ist die Metallkonstruktion, die es erlaubt, die Sohle im Radius zu verstellen.

 Diese Variabilität ermöglicht die Bearbeitung sowohl von Innen- als auch Außenradien.

 Er ist eine Weiterentwicklung der bis dahin gebräuchlichen hölzernen und damit starren Schiffhobel,

 die für die gewünschten Radien individuell hergestellt werden mussten.

 

 Verwendung findet ein solches Werkzeug beim Bootsbau sowie im Küferhandwerk (Fassbauer).

 

 Der verstellbare Schiffhobel basiert auf einem im Jahre 1877 erteilten Patent und wurde u.a. auch in

 Deutschland hergestellt.

          

 

Wir gehen davon aus, dass unser

Hobel ca. 80-90 Jahre alt ist.

 

Die Herkunft ist uns leider nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

  02.10.2020

 Oktober 2020

 Heute präsentieren wir einen original Ziegelstein aus der 

 Abbruchmasse der Klosterkirche St. Lucia Frauweiler vom 08. April 1970

          

 

Dieser Ziegelstein wurde uns von

Frau Maria W. als Andenken an ihren verstorbenen Ehemann überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: R. Hellebrandt

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