Verein der Heimatfreunde Niederaußem - Auenheim e.V.
Verein der Heimatfreunde Niederaußem - Auenheim e.V.

Preussischer Meilenstein von 1855

 

Bis um 1955 stand der Meilenstein an der Landstraße Niederaußem – Bergheim in der Nähe des Bethlehmer Waldes.

Direkt neben dem Meilenstein war ein Bunker. Ganz im Hintergrund sieht man die Wolen der Brikettfabrik Fortuna.

Als die Straße abgebaggert wurde, wurde der Stein an die neue Dormagener Straße versetzt. 

 

Der Preußische Meilenstein ist eine hohe Sandsteinstele mit einem abgerundeten Kopf. Sie steht in einer kleinen Grünanlage zwischen Fahrbahn und Gehweg.

 

 1.  In dem runden Kopfteil befindet sich in der Mitte ein Relief des preußischen Adlers. Das Hoheitszeichen des Preussischen Staates deutet an, dass der Stein und die Strasse, an er steht, Bauten des Königreiches Preußen sind. Um den Adler herum steht im oberen Rand geschrieben: „Regierungsbezirk Coeln“.  Der untere Rand des runden Kopfes ist abgebrochen. Die dortigen Zeilen kann man nicht mehr lesen.

 

 

     Auf dem Schaft steht: „Neuss - Lechenicher Bezirksstraße erbaut 1855“.  Die Bezirkstraße wurde später als Provinzialstraße bezeichnet. Ihre Erhaltung war einer der Aufgaben des Provinzialverbandes der Rheinprovinz.

 

 

       Im Kreis am unteren Teil des Schaftes befindet sich die Meilenangabe: „1 Meile 100“.

 

Sie gab die Entfernung für den Reisenden an, die er zurücklegte. 1 preußische Meile war 7,532 km. In diesen Abständen standen überregional diese Meilensteine. Ausgangspunkt der Meilenberechnung war der Dönhoffplatz in Berlin. Eine Meile entsprach ca 2 Stunden Fußmarsch oder 1ca 1. Stunde mit der Kutsche.

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© Loni Schneider