Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim e.V.
 Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim e.V.

  02.03.2024

 Demo: 09. März 2024 14:00 Uhr

 "Nie wieder ist jetzt -

   Wir in Bergheim für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit“.

 

 Liebe Heimatfreunde,

 hier die neuesten Informationen.

 Der Demonstrationszug startet um 14:00 Uhr am Aachener Tor und zieht durch die Fußgängerzone

 bis zum MEDIO.

 Um 15:00 Uhr beginnt dort dann die Kundgebung mit mehreren Rednern, u. a. Msgr. Achim Brennecke

 als Kreisdechant sowie Bürgermeister Volker Mießeler.

 

 Bitte setzt auch Ihr ein Zeichen und seid am 09. März dabei.

 

 Eure Heimatfreunde

 

  02.03.2024

 Artefakt des Monats März 2024:

 Heute zeigen wir Euch einen Bergheimer Goldgulden.

 

 Die Fotos zeigen das Artefakt in vergrößerter Nachbildung.

 Der Original Goldgulden hat einen Durchmesser von 19 mm und ein Gewicht von 3,46 g.

 Der Schätzwert liegt bei etwa 400,- €.

 Das Artefakt wurde Rolf Kremer übergeben.

 

 Zur Historie:

 Von etwa 1360 bis 1423 war Bergheim eine der sechs Münzstätten des Jülicher Territoriums

 (Aachen, Bergheim, Dülken, Düren, Jülich und Valkenburg).

 Geprägt wurden hier zunächst Doppelschillinge, dann auch Sterlinge, Sternengroschen, Turnosen,

 Weißpfennige, Halbe Weißpfennige, Schillinge, Heller und Goldgulden.

 Mit dem Tod von Herzog Reinald von Jülich 1423 erlosch die Münztätigkeit wieder. Vermutlich war die

 Münzprägestelle in der Burg untergebracht. Die Burg ist zu Beginn des 15. Jahrhunderts aufgegeben worden.

 Möglicherweise ist damit auch der Abbruch der Münztätigkeit zu erklären.

 (aus: 700 Jahre Stadt Bergheim, Festschrift zur 700-Jahrfeier 2012, Seite 21).

 

 Die Fotos zeigen den beschriebenen Bergheimer Goldgulden.

 

 Die Vorderseite zeigt einen stehenden Petrus mit nach links gesenktem Kopf.

 Auf den Füßen des Petrus ein kleiner Schild mit dem zweigeschwänzten geldrischen Löwen.

 Inschrift: REIN DUX I VLGELEOR (Reinald Herzog von Jülich).

 

 Die Rückseite zeigt einen spitzen Vierpass, mittig einen großen Löwenschild,

 ringsherum kleine Schilde: oben Mainz, rechts Köln, links Trier und unten Bayern.

 Inschrift: MON[eta] NOV[a] BER CHE[im] (Neue Münze Bergheim).

 Fotos: R. Hellebrandt      

 

  27.02.2024

 Demo: 09. März 2024

 "Nie wieder ist jetzt -

   Wir in Bergheim für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit“.

 

 Liebe Heimatfreunde,

 wir machen Euch auf die am 09. März geplante Demonstration

 „Nie wieder ist jetzt - Wir in Bergheim für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit“ aufmerksam.

 Wir, die Heimatfreunde Niederaußen / Auenheim, sind Mitglied im Aktionsbündnis.

 Wir stehen somit u.a. mit den Pfarreiengemeinschaften

 Bergheim-Ost, Bergheim/Erft und Bergheim-Süd, der St. Katharina Schützenbruderschaft

 Niederaußem sowie fast allen Bergheimer Ratsparteien in einer Reihe.

 Unter anderem ist auch geplant, dass Msgr. Achim Brennecke auf der Abschlusskundgebung

 sprechen wird.

 

 Bitte setzt auch Ihr ein Zeichen und seid am 09. März dabei.

 

 Eure Heimatfreunde

 

  02.02.2024

 Artefakt des Monats Februar 2024:

 Heute präsentieren wir Euch ein weiteres Artefakt aus der

 Abbruchmasse der Klosterkirche St. Lucia Frauweiler.

 

 Dies ist einer der Fensterrahmen die in der Klosterkirche St. Lucia Frauweiler verbaut waren.

 Er wurde  nach der Sprengung am 08.04.1970 aus der Abbruchmasse der Klosterkirche geborgen.

 

 Die eiserne Rahmenkonstruktion mit den noch vorhandenen 3 Glas-Fragmenten wiegt 10,3 kg.

 Das Artefakt hat eine Höhe von 111 cm und ist 55 cm breit.

 

 Helmut Marek konnte das Fenster aus den Trümmern der Klosterkirche bergen und hat es

 den Heimatfreunden übergeben. Zum Alter können wir leider keine weiteren Angaben machen.

 

 Foto: R. Hellebrandt  /  SW-Fotos: G. Werner     

 

  27.01.2024

  Holocaust Gedenktag:

 

  Auch in diesem Jahr haben die Heimatfreunde den heutigen Gedenktag, genutzt um die beiden,

  an der Auenheimer Straße / Ecke Hoppengasse im Jahre 2021 verlegten Stolpersteine wieder

  sichtbar zu machen, die an die Opfer des Holocaust erinnern.

 

  Sie weisen auf die Deportation und Ermordung der dort lebenden jüdischen Mitmenschen

  - in diesem Fall an das Ehepaar Heidt - durch die Nationalsozialisten hin.

 

  Zum Gedenken findet heute symbolisch an vielen Orten in Deutschland die Reinigungsaktion statt.

  Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit,

  in dem nur wenige Überlebende von -zigtausend Häftlingen angetroffen wurden.

  Daher wird bundesweit an diesem Tag besonders an die Gräueltaten der Nazis und das Leid ihrer

  unschuldigen Opfer gedacht, was gerade in unseren Tagen wieder aktuelle Bedeutung bekommt.

 

Fotos: R. Hellebrandt      

  03.01.2024

 Artefakt des Monats Januar 2024:

 Aus dem Jahr 2004 ist dieses gesegnete Artefakt.

 

 Es ist ein Teil des Kreuzes, welches 2005 anlässlich des Weltjugendtags auf dem Papsthügel errichtetet

 worden war. Somit war es Teil des unvergessenen Gottesdienstes mit Papst Benedikt XVI. auf dem Marienfeld.

 Es wurde 2004 gesegnet und musste bereits im Mai 2013 ersetzt werden.

 Wir wissen: Kreuze werden nicht einfach entsorgt.

 Und es entstand die Idee aus dem großen Kreuz viele kleine zu fertigen. Diese Aufgabe übernahm ein

 Oberaußemer Holzbaubetrieb.

 

 Wir sehen das 41. Kreuz, welches aus dem Ursprungskreuz entstanden ist. Das abgebildete Zertifikat

 zeugt von dessen Echtheit.

 

 Das Artefakt ging im Juni 2013 an Johannes Hübner, der es später den Heimatfreunden als Dauerleihgabe

 übergeben hat.

 Kreuz-Foto: R. Hellebrandt     

 

  01.01.2024

 Wir wünschen ein gutes, heiteres und gesundes "Neues Jahr 2024"

 

Collage: Erstellt mit Canva         

Einzel-Foto: R. Hellebrandt               

 

  23.12.2023

 Wir wünschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

 

Weihnachtsgruß der Heimatfreunde 2023
Weihnachtsgruss_2023.pdf
PDF-Dokument [265.2 KB]

  Foto: R. Hellebrandt     

 

  02.12.2023

 Artefakt des Monats Dezember 2023:

 Jetzt ein Artefakt aus dem Jahr 1912.

 

 Wir zeigen ein Bild aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist die Erinnerung an die erste

 heilige Kommunion von Peter Mödder, die er in der Pfarrkirche St. Vinzentius Oberaussem

 am 14.04.1912 vom damaligen Pfarrer Leuchter empfangen hat.

 

 Der Druck, vertrieben von der Gesellschaft für christliche Kunst e.V. 1893, in München gegründet,

 zeigt das Bild Nr. 16 „Das letzte Abendmahl“, gemalt von Gründungsmitglied Bonifaz Locher.

 

 Zum Besitzübergang können wir leider keine weiteren Angaben machen.

 Foto: R. Hellebrandt     

 

  03.11.2023

 Artefakt des Monats November 2023:

 Heute erinnern wir an ein Artefakt, welches Lebensmittel haltbar macht.

 

 Es geht dabei um das Einkochen, Einmachen bzw. Eindünsten von Lebensmitteln. Dies ist eine

 physikalische Methode die durch Erhitzen Keime und Pilzsporen abtötet und durch ein

 hermetisches Abdichten ein Wiedereindringen verhindert und somit eine Konservierung möglich macht.

 

 Ursprünglich entstand die uns bekannte Methode in Frankreich um 1790, ein französischer Koch erhielt

 20 Jahre später für diese neue Art der Nahrungsmittelversorgung der französischen Truppen ein

 Preisgeld von Napoleon.

 

 Nach Deutschland kam das Einkochen durch Johann Carl Weck, der 1893 das Patent und das Allein-

 vermarktungsrecht für das Haltbarmachen durch Erhitzen der Gläser mit glattgeschliffenen Rändern und

 Gummiringen sowie Blechdeckel von Rudolf Rempel kaufte.

 

 1900 gründete Weck mit einem Compagnon die Firma J. Weck & Co. in Öflingen.

 

 Zu sehen ist ein emaillierter Einkochkessel für Kohle- bzw. Elektroherde sowie der Topfeinsatz mit den

 patentierten Einmachgläsern. Dieser stammt aus der elterlichen Familie Hübner, die eine lange

 Einkoch-Tradition pflegte.

 Leider fehlt das obligatorisch große Einkoch-Thermometer, welches durch die Öffnung im Deckel des

 Kessels zur Temperatur-Kontrolle gesteckt wurde.

 

 Das Artefakt wurde uns im September 2021 von Johannes Hübner übergeben.

 Fotos: R. Hellebrandt     

 

  03.10.2023

 Artefakt des Monats Oktober 2023:

 Heute zeigen wir ein weiteres Artefakt aus dem Dorf Frauweiler.

 

 Es ist das alte Firstkreuz der ehemalig dort beheimateten Joseph-Kapelle, die der Joseph-Verein an

 gleicher Stelle 1894 erbaut hat.

 Die Joseph-Kapelle wurde nach dem Vorrücken des Braunkohletagebaus in Bedburg-Rath 1966

 neu aufgebaut. Sie befindet sich an der Ecke Garsdorfer Straße / Holtroper Straße (siehe Foto) und

 wird weiterhin vom Joseph-Verein gepflegt.

 

 Das Artefakt ist aus schwarz lackiertem geschmiedetem Eisen und hat eine Breite von 60 cm sowie

 eine Höhe von 101 cm. Das Gewicht beträgt 7,6 kg.

 Helmut Marek konnte das Kreuz aus den Trümmern der Joseph-Kapelle bergen und hat es

 den Heimatfreunden übergeben.

 Fotos: R. Hellebrandt     

 

  02.09.2023

 Artefakt des Monats September 2023:

 Heute ist unser alter Modellwinkel an der Reihe gezeigt zu werden.

 

 Der Modellwinkel ist ein unentbehrliches Werkzeug in jeder Schuhmacherwerkstatt und bei jedem

 Orthopädie-Schuhmacher.

 Er ist ein bewährtes Hilfsmittel für die Konstruktion einer Vielzahl von Schaftmodellen wie

 z.B. Derby, Blattschnitt, U-Schnitt und Schnürstiefel.

 Es handelt sich um einen Modellwinkel der Firma J. Scheidl, der sich wesentlich von dem allgemein

 bekannten Modellwinkel der Fachschule Siebenleben unterscheidet.

 

 Unser Artefakt ist aus Messing und 330 mm lang.

 Es stammt vom Schuhmachermeister Johann Förster und wurde uns 2016 übereignet.

 Er ist ca. 75 Jahre alt sein.

 Foto: R. Hellebrandt     

 

  31.08.2023

 Wir möchten Euch unsere Schwester-Homepage "Fortunafeld.de"

 vorstellen.

  12.08.2023

 Wir präsentieren Euch etwas Neues - die Rubrik "Menschen".

 

 

  02.08.2023

 Artefakt des Monats August 2023:

 Artefakt des Monats ist diesmal eine weitere Handbohrmaschine.

 

 Schreiner und Stellmacher nutzen Bohrmaschinen diesen Typs, die auch als Brustleier bezeichnet werden.

 Unser Artefakt ist eine manuelle, beidhändig bedienbare Bohrmaschine, bei der die Schnittbewegung

 (Rotation des Bohrers) über eine Handkurbel erzeugt wird, während der Vorschub mittels Druck auf

 die gerundete Andruckfläche, die dem Bohrfutter gegenüberliegt, erzeugt wird.

 Die diversen Bohrer können bei unserem Modell ohne Werkzeug im Bohrfutter festgespannt werden.

 Die Bohrmaschine hat zwei Gänge (Übersetzungen) - somit können auch zwei verschiedene Drehzahlen

 eingestellt werden. Die langsamere Geschwindigkeit wurde für dickere Bohrer verwendet, da es bei

 der Arbeit mit diesen auf mehr Drehmoment (Kraft) ankam.

 Der zusätzliche hölzerne Haltegriff fehlt leider.

 

 Die Bohrmaschine ist ca. 35 cm lang und hat ein Gewicht von etwa 900 Gramm.

 Das Artefakt dürfte um die 90 Jahre alt sein.

 Zum Besitzübergang können wir leider keine weiteren Angaben machen.

 Foto: R. Hellebrandt     

 

  24.07.2023

 Update:

 

 Wir möchten Euch auf die Öffnungsmöglichkeiten für unser „Klüttenmuseum“ hinweisen.

 Einen Termin könnt Ihr unter 0163/7560000 vereinbaren.

 

  03.07.2023

 Artefakt des Monats Juli 2023:

 Artefakt des Monats ist heute eine Schäferschippe.

 

 In unserem Fundus sind wir auf eine Schäferschippe gestoßen. Unser Artefakt hat schon viel mitgemacht wie

 man an der Abbildung erkennen kann.

 Der obligatorische Beinfanghaken, der für die Schäferschippe typisch ist, ist ausgebrochen und nicht mehr

 vorhanden. Er wurde dazu entwickelt, die Schafe an ihren Hinterläufen festzuhalten ohne das Sprunggelenk

 zu verletzen und sie somit am Fortkommen zu hindern. Dies ermöglichte auch eine Inaugenscheinnahme

 der Klauen um Krankheiten sowie festsitzende Fremdkörper aufzuspüren.

 Die Schippe dient auch dazu, als verlängerter Arm oder durch direkten Bewurf mit Erde sich die Aufmerk-

 samkeit des Hütehundes zu sichern um so auf die Herde einwirken zu können. Diese Methode konnte

 natürlich auch direkt auf die Schafe angewendet werden wenn der Hütehund anderweitig beschäftigt war

 oder keine Signale empfangen konnte.

 Sie diente auch dazu Kotproben aufzunehmen um krankhafte Veränderungen oder Parasitenbefall fest-

 zustellen. Auch konnte sie benutzt werden um Hundekot von den Weideflächen zu beseitigen (vergraben) um

 das Risiko von Parasitenbefall der Schafe zu verringern. Außerdem wurde die Schippe benutzt um giftige

 oder unverträgliche Pflanzen für die Herde auszustechen und zu vergraben.

 Der typische Stiel für die Schippe wurde vom Schäfer aus Schwarzdornholz (Schlehe) gefertigt welches

 im Januar geschlagen und in Öl oder in flüssiger Schuhcreme getränkt wurde. In vielen Fällen wurde der

 Stiel noch mit messing- oder silberfarbigen Ziernägeln beschlagen und mit einem alten Schäferhemd

 umwickelt, da sich der Besitzer stundenlang stehend auf dem Gerät abstützen musste.

 

 Das Artefakt dürfte ca. 90 Jahre alt sein.

 Es stammt ebenfalls aus dem alten Schäferhof (siehe Abbildung 2, der Schäfer hält die besagte

 Schäferschippe in seiner linken Hand, später Wohnhaus der Klara H.), Alte Landstrasse 130

 (vormals Hauptstrasse 17) und wurde uns 2016 von Kaspar Haas überlassen.

 Foto: R. Hellebrandt     

 

  28.06.2023

 Update:

 

 Wir möchten Euch auf die Überarbeitung des Artikels bezüglich des Preußischen Meilensteins

  aufmerksam machen.

 

  16.06.2023

 60 Jahre Partnerschaft mit Briey

 Die Heimatfreunde erinneren mit einer Flaggenparade an ein

 für die Völkerverständigung wichtiges Datum in Niederaußem.

  

  16. Juni 1963 – an diesem Sonntag vor 60 Jahren stand unser Dorf ganz im Zeichen der Partnerschaft mit

  der lothringischen Stadt Briey. Nach ersten Kontakten Ende der 50er Jahre und einem Partnerschaftstreffen

  in Briey waren der französische Bürgermeister Dr. Hubert Martin mit 2 Bussen voller Bürger nach

  Niederaußem gekommen, um hier mit seinem deutschen Amtskollegen Peter Achnitz die offizielle Urkunde

  zu unterschreiben. Darin versprechen die beiden Stadträte,

„durch ihr Zusammenwirken im Geiste der Verständigung und in der Bereitschaft,

voneinander zu lernen… ihre Bürger freundschaftlich zusammenzuführen“.

  Tatsächlich gelang es in der Folgezeit, mit vielen Austauschaktivitäten und gegenseitigen Besuchen,

  die Idee der Versöhnung zwischen den früheren „Erbfeinden“ zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.

  Die Namensgebung „Brieystraße“ hier und „Place de Niederaussem“ in der Partnerstadt sind die

  äußeren Anzeichen dafür. Auch der Bau eines typischen Brunnens aus lothringischem Sandstein am

  hiesigen „Place de Briey“ mit original französischen Straßenschildern gehört seit langem zum

  gewohnten Ortsbild in Niederaußem.

  Die Intensität der gegenseitigen Besuche hat in den letzten Jahren nachgelassen. Zwar pflegen die

  Albert-Einstein-Realschule und das College Jules Ferry ihre Schulpartnerschaft. Im gesellschaftlichen Leben,

  insbesondere im Austausch der Vereine ist jedoch ein Stillstand eingetreten, ohne dass dafür direkte Gründe

  zu sehen wären. Einzig mögliche Erklärung ist, dass das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland

  innerhalb des geeinten Europas so normal und unspektakulär geworden ist, dass es keiner

  besonderen Freundschaftsaktivitäten mehr bedarf.

  In den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg war das anders. Das in der Partnerschaftsurkunde ausgedrückte

  Besteben nach Freundschaft zwischen den Bürgern beider Länder hat sich also erfüllt.

  Gut, hin und wieder daran zu denken und vor allem daran zu arbeiten, dass es so bleibt!

 

 Text: J. Hübner / Fotos: R. Hellebrandt     

  01.06.2023

 Artefakt des Monats Juni 2023:

 Passend zur Eröffnung des „Klüttenmuseums“ zeigen wir Euch heute

 noch einmal das Brikett mit dem alles begann.

 

  Drei Engel waren die Initialzündung für eine Leidenschaft, die Zeit seines Lebens nicht mehr erlosch.

 

  Als Familie Buchen mit ihrer Tochter, die Schülerin des Gutenberg-Gymnasiums war,

  den dortigen Weihnachtsmarkt besuchten, entdeckte und erwarb der graduierte Bergingenieur

  diesen Sonderbrikett, auf dem die Abbildung jener drei Engel sowie der Weihnachtswunsch

  „Frohes Fest 1974“, eingepresst war.

  Damit war die Idee ins Leben gerufen, solch schöne Briketts mit Sonderpressungen zu sammeln.

  Das Ergebnis dieser Sammelleidenschaft von Karl Josef Buchen kann heute nach der Übernahme der

  Artefakte durch die Heimatfreunde Niederaußem und Auenheim im neu eingerichteten „Klüttenmuseum“

  im „Haus der Vielfalt“, die ehemalige Paulusschule Im Euel, besichtigt werden.

  Mit über 6.000 Exponaten (Briketts) soll es das weltweit Größte seiner Art sein.

 

 Foto: R. Hellebrandt       

  28.05.2023

 Am 26.05.2023 war es soweit:

 

  Nach 3 1/2 Jahren Engagement und Arbeit war es am vergangenen Freitag endlich soweit.

  Im „Haus der Vielfalt“, die ehemalige Paulusschule Im Euel, konnte das sogenannte „Klüttenmuseum“

  eingeweiht und eröffnet werden.

  Aus diesem Anlass waren viele Gäste aus Politik, Kirche und Wirtschaft sowie private Gäste und

  Mitglieder der Heimatfreunde anwesend.

  Wir freuen uns Euch vielfältige Gegenstände aus dem Braunkohlebergbau aus Ost und West

  präsentieren zu können.

 

  Es würde uns sehr freuen, wenn ihr Euch durch einen persönlichen Besuch von der Einzigartigkeit

  der Artefakte überzeugen lasst.

  Über Öffnungszeiten und Besichtigungsmöglichkeiten werden wir demnächst informieren.

 

  Weitere interessante Informationen über unser „Klüttenmuseum“ findet ihr auf der überarbeiteten Seite

  Bergbaumuseum „Klüttenmuseum“.

 

 

 

  Hier der Link zum Filmbeitrag von BM-TV über die Eröffnung des "Klüttenmuseums":

  https://bm-tv.de/index.php/bergheim/12833-eroeffnung-des-kluettenmuseums

 

 

  Sowie einige Fotos der Eröffnungungsfeier:

Fotos: R. Hellebrandt 

      

  02.05.2023

 Artefakt des Monats Mai 2023:

 Wir präsentieren Euch heute ein Hackmesser oder Hackbeil.

 

  Mit diesem Hackmesser wurden die vielfältigsten Arbeiten ausgeführt. Es wurde unter anderem zur

  Herstellung von „Funkelholz“ verwendet. Funkelholz wurde benutzt um Herde oder Öfen leichter zu

  entzünden. Nach der Überlieferung war es auch von Nutzen, in Haus oder Hof Federvieh zu schlachten.

  Gegenüber dem Heft (Griff) befindet sich im Blatt eine Kerbe, mit deren Hilfe es kein Problem darstellte,

  eiserne Nägel zu entfernen. Kurzum: Es war ein richtiges Universalgerät.

 

  Die Fotos dokumentieren eine grobe manuelle Fertigung sowie eine exzessive Nutzung. Vom vielen

  Nachschärfen ist die Klinge im Schnittbereich nicht mehr gerade sondern rund geschliffen und durch das

  Schlagen mit einem Hammer oder ähnlichem hat sich auf dem Messerrücken ein starker Wulst gebildet. 

 

  Unser Hackmesser hat eine Länge von 370 mm und wiegt ca. 800 g. Das Artefakt dürfte ca. 110 Jahre alt sein.

  Zum Besitzübergang können wir leider keine weiteren Angaben machen.

 

 Fotos: R. Hellebrandt       

  18.04.2023

 Update:

 

 Wir möchten Euch auf die Überarbeitung des Artikels bezüglich des Bildstocks „Rette Deine Seele“

  aufmerksam machen.

 

  09.04.2023

 Es ist jetzt die Zeit, nicht mit dem Bisherigen weiterzumachen sondern

 mit etwas Neuem zu beginnen.

 

 In diesem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern, Mitstreitern,

 Gönnern und Besuchern dieser Seite ein friedvolles und

 gesegnetes Osterfest.

 

 Eure Heimatfreunde

 

 Foto: R. Hellebrandt       

  03.04.2023

 Artefakt des Monats April 2023:

 Wir zeigen Euch heute ein Kennzeichen für Wiederkäuer.

 

  Die schwarz lackierte Metalltafel hing früher an jeder Box in Siepens Kuhstall in der eine Milchkuh einstand.

  Auf ihr wurde nicht der Name der Kuh sondern ihre Nummer notiert sowie außerdem die Menge

  der abgemolkenen Milch in Litern und deren Fettgehalt.

  Die Tafel dürfte ca. 70 Jahre alt sein.

 

  Zum Besitzübergang können wir leider keine weiteren Angaben machen.

 

 Foto: R. Hellebrandt       

  27.03.2023

 In eigener Sache:

 Gestern, im Laufe des Tages, stellten wir den 50.000 Aufruf

 unserer Website fest.

 

  Zwischen der letzten Marke von 30.000 und dem jetzt erreichten liegen 645 Tage.

  Dies entspricht einem Durchschnitt von 31 Besuchen täglich.

 

  Wir freuen uns sehr über das Ergebnis.

  Wir werden auch weiterhin nicht nachlassen, Euch über die Neuigkeiten und Aktivitäten

  der Heimatfreunde zeitnah zu informieren.

 

  Vielen Dank für Euer Interesse und bleibt uns gewogen.

 

  02.03.2023

 Artefakt des Monats März 2023:

 Passend zur Fastenzeit bzw. zur kommenden Karwoche

 zeigen wir Euch unsere hölzerne Raspel.

 

 Die Raspel stammt aus der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist und wurde um das Jahr 1930 benutzt.

 Nach dem Gloria der Gründonnerstag-Messe (letztes Abendmahl) verstummen - der Überlieferung nach -

 die Glocken einschließlich der Eingangs- und Altarglocken. Man sagte, sie seien alle zur Beichte oder

 zum Reisessen „nach Rom geflogen“.

 Die festliche Stimmung, die die Glocken verbreiten, ist während der Zeit der Grabesruhe Jesu

 nicht angebracht. Um dennoch die Gläubigen in der Gemeinde auf den Gottesdienst aufmerksam zu machen,

 wird jeweils um 6:00, 12:00 sowie 18:00 Uhr durch das Raspeln erinnert.

 Dieses Prozedere wird bis zum Gloria in der Osternachts-Feier praktiziert; dann sind die Glocken zurück und

 es wird kräftig geläutet.

 An Karfreitag ziehen die Messdiener auch mit den Raspeln durch den Ort und sammeln Eier und

 Geld als Dank für die von ihnen im vergangenen Jahr geleisteten Dienste. Die Eier werden unter den

 Messdienern aufgeteilt, das Geld wird in der Regel für gemeinsame Aktivitäten verwendet.

 

 Die Raspel ist 30 cm lang, 6 cm tief und hat (mit Griff) eine Höhe von 25 cm.

 Sie ist aus Weichholz gefertigt.

 

Fotos: R. Hellebrandt       

  28.02.2023

 Präsentation der Broschüre "Die Niederaußemer Maigesellschaft"

 vor dem Ordenshof in Auenheim.

 

  Über die Maigesellschaft Niederaußem, die 1947 - 1967 fester Bestandteil im dörflichen Veranstaltungs-

  Jahresablauf war, ist jetzt eine reich bebilderte Erinnerungsschrift herausgekommen. „Wie einst im Mai“

  ist die 50-seitige Broschüre betitelt, die Adalbert Weiß, einer der damaligen „Usklöpper“ mit der technischen

  Hilfe von Reinhold Hellebrandt und Peter Henseler zusammengestellt hat.

  Herausgeber ist der „Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim“. Fast alle „Maipaare“

  der Jahre 1947 - 1967 sind abgebildet. Viele heutige Senioren werden sich darin als junge Leute in

  Feierlaune wiedererkennen. Auch Erinnerungen mit Schmunzeleffekt sowie Erläuterungen zum damaligen

  Brauchtum sind enthalten. Die Broschüre ist für 15 Euro am Bücherregal im REWE-Stand oder

  beim Vorsitzenden Johannes Hübner, Tel. 0163 756 0000, zu erhalten.

 

Fotos: R. Hellebrandt       

  02.02.2023

 Artefakt des Monats Februar 2023:

 Vier bleierne Orgelpfeifen aus St. Medardus Auenheim.

 

 Nach Klagen des Organisten, Kirchenbesuchern und Orgelsachverständigen sowie jahrelangen

 Instandsetzungsbemühungen, die letztlich den Zustand des Instruments nicht wirklich verbessern konnten,

 entschloss sich der Kirchenvorstand im Frühjahr 1992 (nach zwei Ortsterminen) zu einer radikalen Lösung.

 Es wurde ein Orgelneubau in Auftrag gegeben.

 Um die Finanzierung des neuen Instruments zu erleichtern, wurden die Pfeifen der alten Orgel vom

 damaligen Organisten Hubert Pesch an interessierte Personen abgegeben.

 Unsere Exemplare wurden von Johannes Hübner für die Heimatfreunde erworben.

 

 Unser Artefakt zeigt 4 Pfeifen dieser Orgel, die von 1928 bis zum 23.03.1995 in St. Medardus Auenheim

 gespielt wurde und - wie erwähnt - nicht mehr reparaturwürdig war.

 Sie haben die Tonfolge D, E, F und Dis. Die Pfeifen haben eine Länge von 37, 39, 57 und 65 cm,

 sind aus Blei gefertigt und daher sehr empfindlich.

 

 P.S.  Die 1995 eingeweihte Orgel wurde 2022 im Zuge der Kirchenrenovierung generalüberholt.

         Kenner schwärmen von ihrer schönen warmen Klangfarbe.

 

 Für Euch zum Download: Die Festschrift zur Orgelweihe in St. Medardus Auenheim

 

Fotos: R. Hellebrandt       

Festschrift zur Orgelweihe in St. Medardus Auenheim
Herausgeber: Katholische Kirchengemeinde St. Medardus Auenheim
Stand: März 1995
Copyright: BCL / Peter Jurgilewitsch, Bonn
Festschrift_Orgelweihe_St_Medardus_Auenh[...]
PDF-Dokument [4.2 MB]

  28.01.2023

  Holocaust Gedenktag:

 

  Auch die Heimatfreunde haben den gestrigen Gedenktag für die Opfer des Holocaust genutzt,

  um die beiden, an der Auenheimer Straße / Ecke Hoppengasse im Jahr 2021 verlegten,

  Stolpersteine wieder sichtbarer zu machen.

 

  Sie erinnern an die Deportation und Ermordung der beiden dort lebenden jüdischen Mitmenschen

  durch die Nationalsozialisten.

 

  Die Reinigungsaktion als Symbol zur Erinnerung findet an vielen Orten in Deutschland

  am 27. Januar statt, dem Tag, an dem 1945 das KZ Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde.

  Von über 1 Million Häftlingen wurden dabei noch ca. 7000 lebend angetroffen.

 

Fotos: R. Hellebrandt       

  02.01.2023

 Artefakt des Monats Januar 2023:

 Unsere Reservistenpfeife.

 

 Diese Reservistenpfeife wurde uns aus dem Nachlass der Familie Hintzen

 (Christian Peter Hintzen, „Eier-Christian“, Alte Landstraße 63) übereignet.

 Einer der Vorfahren hatte seinen Militärdienst 1908-1910 in Trier im

 Königlich-Preußischen „Trierschen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 44“ in der II. Batterie abgeleistet und

 bekam die Pfeife zur Erinnerung an seine Dienstzeit.

 Das „Triersche Feld-Artillerie-Regiment Nr. 44“ wurde im Oktober 1899 gegründet und

 am 19.02.1919 aufgelöst.

 

Fotos: R. Hellebrandt       

  01.01.2023

 Allen Mitgliedern, Unterstützern, Sympathisanten und

 den Besuchern dieser Seite   wünschen wir ein gutes, gesundes und

 erfolgreiches neues Jahr.

 

 Eure Heimatfreunde

Fotos: R. Hellebrandt       

 

Druckversion | Sitemap
© R. Hellebrandt