Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim e.V.
 Verein der Heimatfreunde von Niederaußem und Auenheim e.V.

 

Das Wappen von Auenheim

 

 

Das Wappen von Auenheim entstammt aus dem Familienwappen des Felix Freiherr Ignaz Franz von Roll zu Bernau.

 

Im Ordenshof über der Eingangstür befindet sich im Sturz in Sandstein das Wappen von Freiherr Ignaz Franz Felix zu Roll von Bernau mit der Jahreszahl 1787.

 

 

Wappen der Ignaz Franz Felix  von Roll zu Bernau

 

 

Ignaz Franz Felix Freiherr von Roll zu Bernau (* 1719 oder 1729 ; † 24.Juli 1795 auf Schloß Morsbroich) stammt aus dem oberösterreichischen und schweizerischen Adelsgeschlecht von Roll zu Bernau. Das Stammschloss befand sich auf der Burg Bernau im Kanton Aargau.

 

 

Das Wappen ist auch im Kreuzgang des Konstanzer Münster zu sehen.

Das Wappen ist auch dargestellt auf einem Grabmal an der Außenseite des kath. Münsters St. Johannes in Bad Mergentheim.

 

Geschichte des Geschlechts von Roll
Roll.pdf
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Geschichte der Burg Bernau + der Gemeinde Leibstadt
Bernau.pdf
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Ignaz Franz Felix Freiherr von Roll zu Bernau war von 1761 bis 1795 Landkomtur des Deutschen-Ritterordens der Kammerballei Koblenz und befreundet mit dem Kölner Kurfürsten, Erzbischof und Ordens- Hochmeister Clemens August I von Bayern.

 

Sein Onkel Johann Baptist Freiherr von Roll zu Bernau (*1683 ,

† 5.Mai 1733 in Brühl) war ein Komtur des Deutschen Ordens. Er war der persönliche Freund und Vertrauter des Kölner Kurfürsten, Erzbischof Clemens August I von Bayern. Er war zuletzt Minister für die Angelegenheiten des Ordens am Hof des Hochmeisters und Kurfürsten Clemens August von Bayern. Sein Tod im Duell mit Friedrich Christian von Beverförde zu Werries löste erhebliche Veränderungen in der kurkölnischen Politik aus.

 

(Quelle: www.wikepedia.de + Bergheimer Stadtführer – Denkmäler und Kunstwerke )

 

 

Blasonierung

(Beschreibung des Auenheimer – Wappen)

 

 

Über dem oberen Rand befindet sich eine Helmkrone.

 

Das Wappen ist in 4 Feldern aufgeteilt mit Herzschild:

 

  • Oben links und rechts (Feld 1 und 4) unten befindet sich im weißen Feld das Kreuz des Deutschen Ordens.

Der Deutsche Orden, auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt, ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Neben dem Johanniter- bzw. Malteserorden ist er einer der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge. Er besteht noch heute. Die lateinische Bezeichnung lautet Ordo Teutonicus, abgekürzt OT. Der Langname war Orden der Brüder vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem, lateinisch Ordo fratrum domus Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum. Er ging aus einem 1190 im heiligen Land gegründeten Hospital hervor.

 

  • Oben rechts und links (Feld 2 und 3) befindet sich in einem roten Feld ein doppelschwänziger stehender goldener Löwe.

Die obere beiden Feldern sind mit den unteren Feldern durch einem dreistreifigen Querbalken in den Farben blau- weiß-gelb  getrennt. Dieser  Querbalken entspricht dem linksoberen und rechtsunteren Teil des Wappens der Freiherren zu Roll von Bernau getrennt. (siehe schwarzer Pfeil).

Es stellt einen weißen Balken dar blau-golden geteilt. Im blauen Feld befindet sich ein goldenes sechspeichiges Rad, darunter im gelben Feld eine weiße Kugel.

 

 

In der Mitte befindet sich Schild mit rotem Hintergrund durch weißen Querbalken getrennt in Anlehung an das Herzschild im Wappen der Freiherren von Roll zu Bernau. ( siehe blauer Pfeil).

 

Dieses Herzschild im Familienwappen der Freiherren zu Roll von Bernau ist heute das Wappen der Gemeinde Leibstadt im Kanton Aargau. Hier stand die Burg Bernau, der Familiensitz der Freiherren von Roll zu Bernau. Die Gemeinde entnahm das Wappen aus dem Wappen der Familie Roll zu Bernau.

 

Wappen der Gemeinde Leibstadt
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© R. Hellebrandt